24.04.2012
Viele Menschen nehmen sich nicht die Zeit, ein Dressing für ihren Salat selbst zuzubereiten und greifen lieber zu Fertigprodukten. Damit ist der Salat innerhalb von Minuten angerichtet. Lohnt sich aber der Aufwand, selbst zu mixen, vielleicht doch? Der Salat-Dressing-TestMal eben einen knackigen Salat verfeinern? Mit fertigen Dressings ist das kein Problem. Aber es gibt frische und leckere Alternativen, die einfach selbst gemacht werden. Auch selbst gemachte Dressings sind schnell zubereitetNicht wirklich überraschend: Die Fertig-Produkte sind, was den zeitlichen Aufwand angeht, unschlagbar. Aber auch das Hacken der Kräuter und das Anrühren der selbst gemachten Soßen dauerte nur maximal zehn Minuten. Fertiges Joghurt-Dressing sehr gehaltvollWas steckt in den praktischen Fertig-Dressings? "In solchen Fertig-Soßen sind jede Menge Zusatzstoffe enthalten", erklärt Ernährungsexpertin Christel Lohrey. Zum Beispiel Aroma-Zusätze, auf die man gut verzichten kann, wenn man frische Kräuter verwendet. In der Blockhouse-Soße findet sich unter anderem Gelatine. Sie wird aus tierischem Bindegewebe gewonnen, ist also nichts für strenge Vegetarier. Die Bezeichnung "Joghurt" auf dem Etikett suggeriert eine gewisse Leichtigkeit. Tatsächlich ist das Blockhouse-Dressing ziemlich gehaltvoll: 100 Gramm Dressing haben fast so viele Kalorien (231 kcal) wie 100 Gramm eines großen Burgers aus dem Fastfood-Restaurant. Wer für ein eigenes Joghurt-Dressing einen fettarmen Joghurt verarbeitet und auf Öl verzichtet, kann eine Menge Kalorien sparen. Wenig Kräuter in der "Kräutermischung"Knorr wirbt auf der Packung "Salatkrönung" damit, dass die Kräutermischung keine geschmacksverstärkenden Zusatzstoffe enthalte. Formal ist das richtig, tatsächlich steckt aber Hefe-Extrakt in der Mischung. Die dient auch zur Geschmacksverstärkung, wird aber nicht als Geschmacksverstärker bezeichnet. Überraschend: In der 7-Käuter-Mischung sind gerade mal neun Prozent Kräuter enthalten. Selbst gemachte Dressings überzeugen im GeschmackstestGeschmacklich haben die selbst gemachten Dressings eindeutig die Nase vorn: Die Blockhouse-Soße haben alle Tester als zu schwer und zu zähflüssig empfunden und im Geschmack als viel zu dominant. Die Salatkrönung von Knorr (in einer Wasser-Öl-Mischung) schmeckte allen viel zu sauer und zu salzig. Quelle: NDR.de |
05.03.2012 Früchtetee: Wenig Frucht, viel Aroma Video zum Thema: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/media/markt6773.html Verpackungen versprechen viel, in einigen Beuteltees sind Früchte aber nur als billiges Aroma enthalten. DieTees gelten gemeinhin als gesund: Sie wärmen angenehm und viele ihrer Inhaltstoffe sollen eine wohltuende Wirkung haben. Besonders beliebt sind Früchte- und Kräutertees: Mehr als 17 Tonnen wurden davon 2010 in Deutschland aufgebrüht. In den Supermarktregalen gibt es ein meterlanges Angebot verschiedenster Sorten. Allen gemeinsam sind die vielen bunten, frischen Früchte, die auf den Verpackungen abgebildet sind: Erdbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren oder Rhabarber. Nur winzige Spuren der abgebildeten FrüchteMarkt hat sich diese und andere Tees genauer angesehen und Erstaunliches festgestellt: In vielen Tees sind die abgebildeten Früchte, wenn überhaupt, nur in winzigen Spuren enthalten. Stattdessen finden sich diverse andere Zutaten wie Hibiskus, Apfel und Hagebutte, die allesamt nicht abgebildet sind. Meistens aber sind die Früchte auf den Bildern sogar nur als billiges Aroma enthalten. In einer Sorte waren zusätzlich noch Zitronensäure und Rote Beete für eine kräftige Farbe zugefügt. Im Markt-Experiment, bei dem wir Teetrinker die Zutaten einiger Teesorten so zusammenstellen ließen, wie sie es von den Abbildungen der Verpackungen erwarteten, lag kein einziger der Versuchsteilnehmer richtig: Alle erwarteten ausschließlich natürliche Zutaten und vor allem echte Früchte. Geschmack wird oft nur durch Aroma erzeugtSilke Schwartau, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale, ist diese Masche einiger Teehersteller gut bekannt: "Häufig wird der Tee mit billigeren Zutaten gestreckt. Äpfel und Hibiskus sind zum Beispiel Zutaten, die nicht allzu teuer sind. Der Geschmack der namensgebenden Früchte wird oft nur durch das Aroma erzeugt." Wir konfrontierten die Hersteller mit den Zusammensetzungen der Tees. Teekanne räumte ein: "Erdbeeren und Rhabarber können in getrockneter Form (...) bei Weitem nicht genügend Aroma entfalten, um das bekannte Geschmackserlebnis der Früchte zu erzielen. Vor diesem Hintergrund verwenden wir Aroma, um den vollmundigen Geschmack nach Erdbeeren und Rhabarber zu ermöglichen". Vorteil für die Hersteller ist sicherlich der günstigere Wareneinsatz. Der Preis der Teesorten ist dagegen erstaunlich: Die meisten der Tees kosten pro Packung 2,80 Euro oder mehr. Verboten ist der Einsatz des Aromas nicht. Die Produkte müssen lediglich vorne auf der Verpackung als "Aromatisierter Früchtetee" oder ähnlich deklariert werden. Wie schmecken die Aromastoffe pur?"Wie Seife" schmecke der Aromastoff, so einer unserer Probanden.Aromastoffe sind so dosiert, dass sie den erwünschten Geschmack mit frisch aufgebrühtem Wasser ergeben. Dennoch wollten wir wissen, wie sie pur schmecken. In einer kleinen Stichprobe haben wir das Aroma aus gängigen Teebeutel-Sorten einige Menschen probieren lassen. Ein Vergnügen war das nicht: Die Aromen schmeckten allesamt penetrant-chemisch, eines brannte sogar so auf der Zunge, dass es ein taubes Gefühl hinterließ. Das sei eigentlich auch nicht überraschend, denn wie Verbraucherschützerin Silke Schwartau erklärt, werden die Aromastoffe im Labor produziert, sie "kommen meistens nicht aus der namensgebenden Frucht". Geschmacksempfinden verändert sichGesundheitlich gelten die künstlichen Zusatzstoffe zwar allesamt als unbedenklich. Dennoch hat ihre Verwendung auf lange Sicht einen großen Nachteil, erklärt Schwartau weiter: "Es sind nicht nur Tees so stark aromatisiert, sondern auch viele andere Produkte, sodass viele Verbraucher schon gar kein natürliches Geschmacksempfinden mehr haben und denken, so würden diese Früchte wirklich schmecken. Der Geschmack der echten Früchte ist dagegen viel vielfältiger und nicht so intensiv-künstlich." Wer den künstlich aromatisierten Produkten aus dem Weg gehen will, sollte die Zutatenliste aufmerksam lesen und darauf achten, dass nur natürliche Zutaten enthalten sind. Quelle: www.ndr.de |
28.02.2012 Gift-Gefahr aus Kochlöffel und Co.? Melamin ist zwar besonders hart, zersetzt sich aber, wenn es hohen Temperaturen ausgesetzt ist.Fast jeder kocht mit Plastik: Suppenlöffel, Pfannenwender, Schöpfkelle. Schön praktisch. Alles oft hergestellt aus dem besonders harten und besonders teuren Kunststoff Melamin. Auf den Produkten steht entweder "Aus Melamin" oder versteckter das Kürzel "MF" für Melamin-Formaldehyd-Harz. Doch kaum jemand weiß, dass sich dahinter zwei giftige Stoffe verbergen: Melamin und Formaldehyd. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt: Beim Kochen zersetzen sich diese beiden Kunststoffe und können in Nahrung und Atemluft übergehen. Grenzwert bei Küchengeräten soll gesenkt werdenDie europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, kurz EFSA, hat die Gefahr von Melamin erkannt. Melamin schädigt die Nieren stärker, als bisher angenommen. Deshalb soll der Grenzwert bei Küchengeräten gesenkt werden. Es darf nicht mehr so viel Melamin ins Essen gelangen. Der von Markt getestete Schöpflöffel von Fackelmann dürfte dann so nicht mehr verkauft werden. Niedrigere Grenzwerte - das reicht dem Toxikologen nicht. "Wenn es jetzt Erkenntnisse gibt, dass eine Substanz Krebs erregend ist oder in Verdacht gerät, Krebs erregend zu sein, gilt das Minimierungsgebot. Das heißt, wir können uns dann nicht mehr an bestimmten Grenzwerten durchhangeln, sondern müssen sagen, es darf tatsächlich nur so wenig wie eben möglich von dem Melamin in die Nahrung hineinkommen", meint Herrmann Kruse. Artikel aus chinesischer Produktion besonders belastetDer Schöpflöffel von Fackelmann wurde in China hergestellt. Und chinesische Küchenartikel aus Melamin geben häufig chemische Stoffe in großen Mengen ab. Inspektoren entdeckten Mängel im chinesischen Kontrollsystem, viele Produkte zum Kochen verstoßen gegen EU-Vorschriften. Seit dem 1. Juli 2011 muss Ware aus China verschärft kontrolliert werden. Doch darauf will sich der Toxikologe Hermann Kruse nicht verlassen: "Mich hat es sehr überrascht, dass diese Mengen an Melamin aus den Harzen freigesetzt werden. Das hat natürlich bei mir dazu geführt, dass ich zu Hause den Haushalt sehr sorgfältig durchgesehen habe und alle Rührgeräte oder alle Gegenstände, die mit Nahrungsmitteln bei hohen Temperaturen in Kontakt kommen können, aus der Küche verbannt habe." Giftiges Melamin ist nicht nur bei neu gekauften Artikeln ein Problem, auch alte Kochgeräte geben weiter Melamin ab. So kann es immer wieder in die Nahrung gelangen. |
20.02.2012 EDEKA informiert Kundeninformation 17.02.2012 Thema: Rückruf – Franken-Gut Fleischwurst Ganze Ringe/ Halbe Stücke Sehr geehrte Kunden, am 17.02.2012 wurden folgende ArtikelFleischwurst ½ Stücke (MHD: 03.03.2012) (Ware aus Bedienungstheke) Fleischwurst Ring (MHD: 03.03.2012) (Ware aus Bedienungstheke) Franken-Gut Deli Fleischwurst 500 g (MHD: 28.02.2012) zurückgerufen. Grund: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Produkt vereinzelte, kleine Metallteile befinden! Falls Sie diesen Artikel noch besitzen, können Sie diesen im Markt zurückgeben und erhalten den Kaufpreis zurück. Alle weiteren Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) sind frei verkehrsfähig und können weiterhin unbedenklich verzehrt werden. Mit freundlichen Grüßen Leitung Qualitätsmanagement Edeka/ Franken-Gut |
15.02.2012 Quelle: NDR Fernsehen 07.02.2012 20:15 Uhr Bisphenol A - Gift aus DosenGedanken sollte man sich schon machen, denn: Dass es auch ganz ohne Bisphenol A in Lebensmitteln geht, zeigen Verbote in Frankreich und Belgien. Man sieht es nicht und man schmeckt es nicht: Bisphenol A (BPA) ist eine Umweltchemikalie, die zum Beispiel in Thermopapier (zum Beispiel Kassenbelege) steckt, in Bodenbelägen - und in Konservendosen. Für eine Studie ließen US-amerikanische Forscher Studenten eine Woche lang Dosensuppen essen. Daraufhin stieg der BPA-Wert in deren Urin Tag für Tag deutlich an, am Ende bis auf das Tausendfache. Bisphenol A - Gift aus DoseBisphenol A ist eine Umweltchemikalie, die in Kassenbons oder Konservendosen steckt. Visite hat acht Lebensmittel in Dosen getestet - und wurde fündig. Bisphenol A steht im Verdacht, die Fortpflanzungsfähigkeit und die geistige Entwicklung zu beeinflussen. In sehr niedriger Dosis wirkt es als Hormon und kann langfristig Brust- und andere Genitalkrebsformen fördern. Gelangt BPA in Gewässer mit Kaulquappen, entwickeln sich mehr weibliche Frösche. Experten warnen, diese eindeutige Wirkung bei Tieren lasse auch für den Menschen Folgen erwarten. Toxikologen der Berliner Charité fanden die Umweltchemikalie sogar bei ungeborenen Kindern. Acht Lebensmittel in Dosen im TestAls Hauptverursacher der Bisphenol-A-Belastung gelten Konservendosen. Visite ließ acht Lebensmittel in Dosen testen: Sauerkraut, Ravioli, Tomaten mit Basilikum, Birnen, Corned Beef, Tomatensuppe, Gemüsemais und Tunfisch in Öl. Das Ergebnis: Alle Lebensmittel waren mit BPA belastet, am stärksten der Dosenmais mit 0,045 Milligramm pro Kilo, gefolgt vom Tunfisch in Öl mit 0,038 Milligramm. Die übrigen Lebensmittel wiesen geringere BPA-Spuren auf. Auch wenn alle gemessenen Werte deutlich unter dem geltenden EU-Grenzwert liegen, halten Experten diese Ergebnisse für beunruhigend. Da immer mehr Studien gesundheitliche Effekte schon bei geringsten Konzentrationen vermuten lassen, wird bereits seit Jahren diskutiert, ob dieser Grenzwert nicht deutlich herabgesetzt werden muss. Störung der SexualentwicklungEine mögliche Folge der BPA-Belastung sind Störungen der Sexualentwicklung. In einer großen Studie mit mehr als 1.000 Teilnehmern rangierte die Spermienqualität deutscher Männer auf dem zweitschlechtesten Platz in Europa. Bei einem beträchtlichen Teil der Probanden war die Zeugungsfähigkeit um die Hälfte verringert. Bei gut einem Drittel der Männer war die Spermienqualität so eingeschränkt, dass es bei Kinderwunsch erheblich länger dauert, bis die Paare schwanger werden können. Unfruchtbarkeit, schlechte Spermienqualität und Libidoverlust wurden auch bei chinesischen Arbeitern gefunden, die Bisphenol A kontinuierlich in hoher Dosierung aufnahmen. Videos Dass wegen solcher Effekte Babynahrung seit 2008 nur noch in Gläschen verkauft werden darf und BPA in Babyflaschen verboten wurde, könne nur ein erster Schritt sein, so Experten. Dass es auch ganz ohne Bisphenol A in Lebensmitteln geht, zeigen Verbote in Frankreich und Belgien. Videos Interviewpartner im Beitrag:Dr. Andreas Gies Manfred Krautter Prof. Dr. Werner Kloas Prof. Dr. Gilbert Schönfelder Prof. Dr. Uwe Paasch Jurek Vengels Autorin des Fernsehbeitrags: |
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Büffelmozzarella: Der Mozzarella mit Geschmack Näheres unter: http://christianrach.de/rach-getestet/bueffelmozzarella/ |


